Portada

EPITHELIAL-MESENCHYMALE TRANSITION IBD

VERLAG UNSER WISSEN
01 / 2026
9786209415623
Alemán

Sinopsis

Die epithelial-mesenchymale Transition (EMT) ist ein lebenswichtiger biologischer Prozess, bei dem sich Epithelzellen in mesenchymale Zellen umwandeln und dabei migratorische und invasive Fähigkeiten erlangen. Dieser reversible Prozess spielt eine entscheidende Rolle bei der Embryonalentwicklung, Wundheilung, Fibrose und Krebsmetastasierung. EMT wird durch wichtige Signalwege reguliert, darunter TGF-?, Wnt und Notch, und durch Transkriptionsfaktoren wie Snail und Twist gesteuert. Bei Krebserkrankungen erleichtert EMT die Invasion, Metastasierung und Therapieresistenz, was sie zu einem bedeutenden Faktor bei der Tumorprogression macht. EMT trägt auch zur Bildung von Krebsstammzellen und zur Umgehung des Immunsystems bei. Das Zusammenspiel von EMT und mesenchymalem-epithelialem Übergang (MET) unterstreicht die zelluläre Plastizität bei der Metastasierung, bei der Zellen an sekundären Stellen in den epithelialen Zustand zurückkehren. Jüngste Fortschritte bei der therapeutischen Beeinflussung der EMT - wie z. B. Inhibitoren von TGF-? und EMT-Transkriptionsfaktoren - geben Anlass zur Hoffnung, die Metastasierung zu verringern und die Behandlungsergebnisse zu verbessern. In dieser Arbeit werden die molekularen Mechanismen und klinischen Auswirkungen der EMT untersucht, wobei ihre doppelte Rolle in der Physiologie und Pathologie hervorgehoben wird.

PVP
65,55